Das Niederziehen ist die offizielle Begrüßung für den Jahrgang 2026, denn das erfolgreiche Niederziehen entscheidet über die Qualität und Quantität des Ertrags.

Beim Rebschnitt haben wir zwei Reben stehen gelassen. Eine dieser Reben wird jetzt als "Ertragsrute" niedergebunden. Die zweite dient entweder als Reserve und wird niedergezogen, sollte die erste brechen oder dem Frost zum Opfer fallen, oder wird abgeschnitten.
In Gebieten, die oft von Spätfrost heimgesucht werden, wird die Ersatzrute auch als "Frostrute" stehengelassen. Es hat sich nämlich gezeigt, dass niedergezogene Reben mehr unter Frost leiden, als frei hängende. So kann die Frostrute als Ersatz für die erfrorene erste dienen.
Grundsätzlich ziehen wir nur eine Rebe nieder, da wir damit die Qualität des Ertrags steigern können.
Wir freuen uns schon jetzt auf den Jahrgang 2026!